LENA LIESELOTTE SCHUSTER

ANTIPRODUKTION - TRANSFORMATION EINER EINZELAUSSTELLUG
 
Liebe Künstlerinnen und Künstler, liebe Kunstfreunde,
 
über 60 Kunstschaffende und -interessierte folgten unserer Einladung zur Eröffnung der Ausstellung „Antiproduktion-Transformation einer Einzellausstellung“ der jungen Künstlerin Lena Lieselotte Schuster. Jeder Vernissageteilnehmer brachte eine künstlerische Arbeit mit, die er in unserer bis dato leeren Galerie Palais Walderdorff an einen Ort seiner Wahl platzieren konnte. Die Exponate sind noch bis zum 11. August zu besichtigen und können zum größten Teil auch käuflich erworben werden.            
Das Befüllen der Ausstellungsräume hat die Künstlerin aus Wien bewusst an die Ausstellungsbesucher abgegeben. „Durch diesen Prozess wird die Auswahl der Werke und deren Präsentation in ein öffentliches Event transformiert“, erläuterte die Trierer Kunsthistorikerin Alexandra Orth dem Ausstellungspublikum. Dabei fände ein Rollentausch statt: Die Besucher würden nicht nur partizipativ in die Ausstellung eingebunden, sondern selbst zu Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung. „Der Betrachter und die Künstlerin begeben sich auf eine experimentelle Ebene der Ausstellungskonzeption, wobei das Gelingen nicht zu planen, der Ausgang nicht abzusehen ist. Wenn sich die Besucher dem Konzept entziehen, bleiben die Ausstellungsräume leer.“
Doch das Trierer Kunstpublikum hat sich gerne auf Lena Lieselotte Schusters ersten Versuch dieser Form der Präsentation von Kunstwerken eingelassen und am vergangenen Freitagabend noch lange darüber diskutiert.
 
Unter dem angegebenen Link finden Sie die Auswertung der Fragebogen von Lena Liselotte Schuster zu dieser Ausstellung.

http://antiproduktion.lenalieselotteschuster.de/