Vergangene Ausstellungen (Archiv)

2018

Ulrich Lebenstedt 

Malerei und Plastik - Fläche und Kubus

12.01 - 10.02.2018

 

Adidal Abou-Chamat

Foto-Video-Installation 

16.02 - 17.03.2018

 

René Kanzler

De Facto

23.03 - 21.04.2018

 

Lydia Oermann

Zwischenspiel

27.04 - 26.05.2018

 

C. Ewald // F. Sager

Zwei aus Weimar

08.06 - 30.06.2018

 

1. Jugendkunstbiennale

(Aktionswoche)

06. - 13.07.2018

 

FD Schlemme (aktuelle Ausstellung)

Sein und Schein 

10.08 - 08.09.2018

 


+     +    +   +  +  +   +    +     +

ERSTE JUGEND-KUNST-BIENNALE TRIER

06. - 13.07.2018

Download
Flyer der Jugend-Kunst-Biennale zum Download
JKB-2018_Flyer.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.5 MB

'Die Realität der Realität', eine Ausstellung im Rahmen der 1. Jugend-Kunst-Biennale Trier

 

Initiiert von Christoph Napp-Zinn startete die 1. Jugend-Kunst-Biennale Trier am 6. Juli 2018 mit der Eröffnung der Ausstellung 'Die Realität der Realität', in der junge Künstlerinnen und Künstler Arbeiten zeigten, in denen sie sich malerisch und zeichnerisch mit der Frage nach der Glaubwürdigkeit von Realität und ihren Darstellungsmöglichkeiten auseinandergesetzt haben. 

"Fotos belegen, dass unser Gehirn die vermeintlich objektiven Eindrücke des menschlichen Auges - also die optisch wahrgenommene Realität stets verfälscht bzw. korrigiert: gekrümmte Linien werden zu Geraden, auf dem Kopf stehende Bilder werden wieder zurechtgedreht, Farbkontraste ausgeglichen ...

Fotografien unterliegen ihrerseits hinsichtlich ihrer scheinbaren Objektivität den Entscheidungen ihres Autors: Wahl des Ausschnitts, der Belichtung und der Blende, der Brennweite...

Hinzukommt, dass neben den optischen Eindrücken auch alle anderen menschlichen Sinne unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit still und heimlich beeinflussen. In unserer Ausstellung zeigen Jugendliche und junge Erwachsene Arbeiten, die versuchen, diesem Phänomen gerecht zu werden, indem sie aufzeigen, dass die sogenannte Realität stets nur ein subjektives Bild unserer Umgebung ist, das zu Zeiten der Epoche des 'Realismus' als das 'Wesen der Dinge' verstanden wurde." (C. Napp-Zinn)

Allerdings ging es hier - trotz der scheinbaren Nähe zur optischen Wirklichkeit - nicht um dieses allumfassende Wesen, sondern vielmehr um das ganz bewusste Sichtbarmachen und Betonen eines einzelnen wahrgenommenen Aspektes des ausgesuchten persönlichen Gegenstandes.